Der Name der Rose

Der Name der Rose

Kriminalstück von Claus J. Frankl
nach dem Roman »Der Name der Rose« von Umberto Eco

Über das Stück:

Der Name der Rose ist ein Kriminalstück von Claus J. Frankl nach dem gleichnamigen Historienroman Umberto Ecos. Ebenso wie die Vorlage entwickelte sich auch die Bühnenfassung zu einem Riesenerfolg und begeistert die Zuschauer vor allem auf Freilichtbühnen mit seiner spannungsgeladenen Handlung.

Über Umberto Eco:

Umberto Eco, 1932 in Alessandria geboren, 2016 in Mailand verstorben, interessiert sich bereits als junger Student für die Philosophie des Mittelalters und Probleme der Ästhetik. Nach seinem Abschluss in den Fächern Pädagogik und Philosophie arbeitet er zunächst bei einem italienischen Fernsehsender, um dort ein neues Kulturprogramm zu schaffen. Später, im Jahre 1975, erhält er eine Professur an der Universität Bologna für Semiotik. Nur fünf Jahre später erscheint sein Debütroman „Der Name der Rose“, der Eco auf einen Schlag berühmt macht. Mit über neun Millionen verkauften Exemplaren zählt „Der Name der Rose“ zu den Weltbestsellern, Eco zu einem der gefragtesten Autoren weltweit.

Über Claus J. Frankl:

Claus J. Frankl wird 1962 in der Festspielstadt Bayreuth geboren. Die frühe Mitarbeit an den Wagner-Festspielen weckt sein Interesse am (Musik-)Theater. Nach seinem Studium der Musiktheater- und Opernregie in Essen und Nürnberg sammelt Frankl ab 1981erste eigenständige Regieerfahrungen am Theater Hof und bei den Bad Hersfelder Festspielen. Mittlerweile ist er ein international gefragter Darsteller, Regisseur, Dramaturg und Bearbeiter. Seine Bühnenfassung von Umberto Ecos „Der Name der Rose“ genießt seit der Uraufführung im Jahr 2000 internationalen Erfolg und zählt zu den populärsten Bühnenstücken Deutschlands.

Inhalt:

Wir schreiben das Jahr 1327: Eine abgelegene Benediktinerabtei, tief im italienischen Gebirge am Apennin. Es ereignet sich eine Serie mysteriöser Morde. Der eigentlich in delikater politischer Mission reisende Franziskaner William von Baskerville und sein junger Adlatus Adson von Melk geraten mitten in das Geschehen, während sich weitere rätselhafte Vorfälle ereignen. William, der lange für die heilige Inquisition arbeitete, versucht das Rätsel zu lösen. Alle Spuren scheinen zur Klosterbibliothek zu führen – doch was haben die Schriften mit der Mordserie gemein?

Umberto Ecos Weltbestseller „Der Name der Rose“ bietet einen tiefen Einblick in die politischen, sozialen und religiösen Konflikte des späten Mittelalters. Die im Namen des Wissens und der Vernunft arbeitenden Hauptcharaktere William von Baskerville und Adson von Melk werden statt der von ihnen erhofften Wissenschaft der Erleuchtung mit Verschleierung konfrontiert. Sie treffen auf einen der mittelalterlichen Kirchenphilosophie tief ergebenen Diener, der alles daran setzt, das aristotelische „Lachen“ geheim zu halten. Schlussendlich lösen Baskerville und sein Adlatus zwar das Rätsel um die Morde, das Rätsel der Komödie bleibt ihnen jedoch verwehrt. Was am Ende bleibt? „Ein klein wenig Ordnung in meinem armen Kopf“, wie William von Baskerville sagt, die Hoffnung allerdings auf eine Ergründung der Welt durch theologische und philosophische Weisheiten scheint zerstört.




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